Unsere Jugendfeuerwehrler freuen sich über bestandene Zwischenprüfung

Momentan durchlaufen elf Nachwuchsfeuerwehrler aus unserer Jugendgruppe die Modulare Truppausbildung, kurz MTA, welche seit einigen Jahren die beiden Lehrgänge Truppmann und Truppführer ersetzt.
Während der vergangenen Wochen erlernten die Jugendlichen in zahlreichen Unterrichtseinheiten, die in den Räumlichkeiten der Feuerwehren Langenmosen und Schrobenhausen stattfanden, die theoretischen und praktischen Grundlagen des Feuerwehrwesens. Die dort erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wurden nun am 09. Oktober 2019 in einer Zwischenprüfung abgetestet, bei der unsere Jungs und Mädels sowohl den Theorie- wie auch den Praxisteil mit Bravour meisterten.
Für ihr hervorragendes Abschneiden gab es für unsere Nachwuchskräfte viele lobende Worte von Seiten der Inspektion.

Wir gratulieren unseren Jugendfeuerwehrlern herzlich zum Bestehen der Zwischenprüfung und wünschen euch viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen!

 

Bild mit Jugendfeuerwehrlern nach MTA-Zwischenpruefung

 

Jahreshauptversammlung 2019

Vorstand Christian Wintermayr konnte auch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 17. März 2019 wieder zahlreiche Mitglieder sowie anwesende Gäste begrüßen. Anschließend ließ er die Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins innerhalb des vergangenen Jahres Revue passieren. Aufs Neue wurden ein Spanferkel- und ein Kesselfleischessen gut angenommen. Bei perfektem Sommerwetter fand das gut besuchte Grillfest statt und auch beim Ferienprogramm hieß man viele begeisterte Kinder willkommen. Beim Wattturnier konnte die Teilnehmerzahl im Gegensatz zur vorhergehenden Ausgabe enorm gesteigert werden, da es diesmal keine Terminüberschneidung mit einer anderen Feierlichkeit gab. Der lehrreiche Winterausflug führte die Teilnehmer zu einem Maschinenbaubetrieb sowie einem Entsorgungsunternehmen in der näheren Umgebung. Neben der Fahnenabordnung folgte eine Reihe von Mitgliedern der Einladung zum 125-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Wiesenbach. Auch bei kirchlichen Veranstaltungen wie dem Fronleichnamsumzug und dem Volkstrauertag war man mit etlichen Mitgliedern vertreten. Wintermayr schloss seinen Bericht mit einem Ausblick auf die Veranstaltungen des kommenden Vereinsjahres und bedankte sich bei der Vorstandschaft sowie allen Helfern für deren Unterstützung.

Es folgte der umfassende Bericht von Kommandant Erich Pradel, der in seinem Vortrag die Mitglieder und Gäste zu den Angelegenheiten des aktiven Dienstes und der Jugendfeuerwehr informierte. Pradel blickte mit Bildmaterial und Kurzzusammenfassung auf eine stattliche Anzahl von 18 Einsätzen sowie 8 Verkehrsabsicherungen und Sicherheitswachen zurück. Näher ging Pradel auf die zwei Großübungen ein, an welchen die Langenmosener Wehr im vergangenen Jahr teilnahm. Zum einen leistete man bei der Inspektionsübung in Hörzhausen erfolgreiche Zusammenarbeit mit den zwei ebenfalls teilnehmenden Feuerwehren, zum anderen probten die Langenmosener Kräfte im Rahmen der Brandschutzwochenübung auf Gemeindeflur mit sechs weiteren Wehren und der UGÖEL-Süd die Abläufe bei einem Ernstfall. Grafische Aufstellungen veranschaulichten die ehrenamtlich geleisteten Stunden und den Mitgliederstand der Wehr. Die 50 aktiven Floriansjünger sowie die 13 Nachwuchskräfte leisteten in Summe 1880 Stunden Dienst, wobei allein 475 Stunden auf Einsätze und Verkehrsabsicherung/Sicherheitswachen entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 121 Prozent. Zu den Übungsstunden trugen die Jugendfeuerwehrler erneut einen beachtlichen Teil bei. Dabei investierten die aktuell 13 Jugendlichen viel Zeit in die Proben zum Bayerischen Jugendleistungsabzeichen, dem Wissenstest sowie zur Jugendflamme Stufe 2, welche sie auch mit Erfolg ablegten. Insgesamt wurden 14 Übungen mit einem beeindruckenden Durchschnitt von 13 Teilnehmern abgehalten. Mit einer Teilnahme an einem Jugendzeltlager, sowie den Abnahmen der Jugendflamme Stufe 3 und einem Wissenstest steht nun abermals ein aufregendes Jahr bevor. Zu Ende seines Berichtes bedankte Erich Pradel sich im Namen der Kommandanten bei diversen Unterstützern sowie Sponsoren der Feuerwehr.

Im nächsten Tagesordnungspunkt legte Kassier Christian Schels den Kassenbericht für das abgelaufene Vereinsjahr dar. Anschließend standen die turnusgemäßen Neuwahlen mehrerer Positionen im Vorstandsgremium auf dem Programm. Erster Vorsitzender Christian Wintermayr sowie sein Stellvertreter Stephan Kaiser stellten sich zur Wiederwahl und wurden von der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Der bisherige Kassier Christian Schels hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung zu stehen. Seiner statt kandidierte Veronika Stohl, welche von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme gewählt wurde. Schriftführer Andreas Schmidmair sowie die beiden Beisitzer Josef Krammer und Josef Wiedmann führen ihre Ämter in der kommenden Wahlperiode weiter. Auch die beiden Kassenprüfer Johann Ahle und Josef Kahn wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt.

Im Anschluss an die Wahl richtete Bürgermeisterin Ahle ihre Gruß- und Dankesworte an die Anwesenden. Ebenso betonte sie, dass die Gemeinde die Leistung der Feuerwehrler sehr zu schätzen wisse und versprach, dass die Kommune die Arbeit der Wehr auch weiterhin mit der Bereitstellung der notwendigen Ausrüstung unterstützt. Die Gemeindechefin berichtete auch von einem persönlichen Erlebnis, bei dem sie sich mit eigenen Augen von der hervorragenden Ausrückezeit nach einer Alarmierung überzeugen konnte. „Das muss euch erst mal einer nachmachen!“, zollte Ahle den Aktiven ihren Respekt. Ein weiterer Dank galt den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr sowie deren Ausbilder für ihr gezeigtes Engagement.

 

Bild mit aktueller Vorstandschaft

Nach den Neuwahlen präsentierte sich die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Langenmosen

 

Bild mit Feuerwehrlern, die Auszeichnung erhielten

Für den Aufbau unserer Webseite und die Arbeit als Webmaster erhielt Veronika Stohl ein Präsent.
Lange Jahre standen uns Johann Frohnwieser als Gruppenführer sowie Andreas Schnell und Xaver Breitsameter als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Für ihren langjährigen Dienst erhielten sie ebenfalls als Dankeschön ein Geschenk aus den Händen von Kommandant Erich Pradel.

 

Altbau des Kindergartens wurde für Atemschutzübung in Rauch gehüllt

Kurz bevor die Umbauarbeiten im alten Teil des Langenmosener Kindergartens begannen, nutzten wir die bereits leerstehenden Räumlichkeiten für eine außergewöhnliche und lehrreiche Atemschutzübung. Mit diesem Objekt bot sich uns die seltene Gelegenheit, neben einem simulierten Zimmerbrand auch nützliche Handgriffe zu üben, die im Ernstfall wertvolle Zeit sparen können.

Bereits auf der Anfahrt zum Übungsobjekt rüstete sich der erste Trupp mit schwerem Atemschutz und allen notwendigen Utensilien für einen Innenangriff aus. Nachdem der Löschaufbau vor dem Gebäude stand, betraten der erste sowie der zweite Angriffstrupp, der in der Zwischenzeit ebenfalls volle Montur angelegt hatte, das Innere des Kindergartens. Gemäß dem Einsatzauftrag begaben sich die Trupps in entgegengesetzte Richtungen zu den beiden Gruppenräumen des Altbaus. Dort wurden bereits im Vorfeld Flaschen und Eimer mit Wasser platziert, welche die Übungsteilnehmer nun ausfindig machen mussten.

In den beiden Zimmern hatte eine Nebelmaschine ganze Arbeit geleistet, denn nach der Türöffnungsprozedur schlug den Trupps schon enormer Nebel entgegen und innerhalb des Raumes war die Sicht gleich Null. Ein Atemschutzteam trug zur Unterstützung unsere Wärmebildkamera bei sich, was das Auffinden der Gegenstände natürlich erleichterte. Das andere Zweiergespann musste sich jedoch auf seine Sinne verlassen und durch Abtasten die Raumgrenzen sowie die Gegenstände ausmachen. Lediglich eine mitgeführte Lampe stand zur Verfügung, deren Strahl bei diesem dichten Nebel allenfalls eine kleine Hilfestellung leistete. Bei der Erfüllung ihres Einsatzauftrages fanden unsere Atemschutzträger auch verschlossene Türen vor. Davon ließen die Feuerwehrler sich jedoch nicht aufhalten und so wurden die Türen kurzerhand mit dem passenden Werkzeug geöffnet.

Damit alle anwesenden Atemschutzträger zum Zuge kamen, wurde die Ausgangssituation mehrmals wiederhergestellt und der nächste Trupp konnte sich beweisen.

Wir bedanken uns herzlich bei derKatholischen Pfarrkirchenstiftung St. Andreas für das Bereitstellen dieses Objektes!

 

 

Stufe 2 der Jugendflamme erfolgreich abgelegt!

Nur eine kurze Pause war unseren Jugendfeuerwehrlern nach der Teilnahme am Wissenstest vergönnt, ehe auch schon die Abnahme der Jugendflamme anstand. Von diesem Umstand ließen sich die zehn Teilnehmer aus unserer Wehr jedoch nicht beeindrucken und waren auch bei dieser Herausforderung hochmotiviert.

Hier ein kurzer Exkurs zum Thema Jugendflamme: Bei der Jugendflamme handelt es sich um einen Ausbildungsnachweis der Deutschen Jugendfeuerwehr, welcher aus den Stufen 1 bis 3 besteht. Diese werden nacheinander, beginnend bei Stufe 1, abgelegt. Dabei gelten für jede Stufe gesonderte Voraussetzungen und auch die Aufgabenstellungen variieren. Zudem unterscheiden sich die Stufen im Personenkreis, welcher die Prüfung abnehmen darf.

Unsere Jugendlichen legten gesammelt die Stufe 2 ab. Hierbei galt es, fünf Aufgaben aus dem Bereich Fahrzeug- und Gerätekunde, zwei Aufgaben aus dem Bereich Technik sowie eine Aufgabe aus dem Bereich Sport & Spiel erfolgreich zu bewältigen. Wie nicht anders zu erwarten war, waren unsere Nachwuchskräfte gut vorbereitet und schlossen die Jugendflamme in der bereits genannten Stufe mit Erfolg ab. Als Anerkennung für ihre Leistung durften sie das entsprechende Abzeichen entgegennehmen.

Wir gratulieren euch herzlich zum Bestehen der Abnahme!

 

Vielen Dank für euer Engagement in diesem Jahr und wir wünschen euch ein spannendes sowie erfolgreiches Jahr 2019!

Seite 1 von 3

Mit der Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies durch www.feuerwehr-langenmosen.de und Dritter zu statistischen Zwecken und zur Messung von Besucherzahlen.
Weitere Informationen Ok