Viel Action bei unserem Ferienprogramm

Am 04. August zeigte sich die Sonne den ganzen Tag über in voller Pracht und somit kletterten die Temperaturen wieder weit nach oben. Doch bei den vielfältigen Stationen unseres Ferienprogrammes kam viel Wasser zum Einsatz und somit war neben jeder Menge Spaß auch für reichlich Abkühlung gesorgt.

Nachdem alle Teilnehmer auf unserem Übungshof eingetroffen waren, durften sie nach einer kurzen Begrüßung auch sogleich unser Löschgruppenfahrzeug kennen lernen. Begeistert wurde nicht nur die Ausrüstung bestaunt, sondern auch den Mannschaftsraum nahmen die Kinder genauer in Augenschein. Nach der spannenden Erkundungstour rund ums Fahrzeug konnten sich die Teilnehmer an diversen Stationen austoben.

Einen riesen Spaß bereitete den Kindern die Zielspritzwand, denn hier konnten sie echte Feuerwehrler spielen. Mit einem Schlauch ausgerüstet mussten die Nachwuchskräfte den Zimmerbrand an der als Haus gestalteten Wand unter Kontrolle bringen. Jeder erfolgreiche Löschvorgang wurde durch die angebrachte Leuchte quittiert.

Heiß begehrt waren auch die Plätze im Feuerwehrauto als es hieß, es stehe eine Rundfahrt mit diesem an. Die Tour beinhaltete auch eine Löschübung, bei der die Kinder mit dem Schnellangriff einen simulierten Stoppelfeldbrand löschen durften. Es schien fast so, als wären die Nachwuchsfeuerwehrler zu einem realen Einsatz ausgerückt!

Was gibt es bei diesem hochsommerlichen Wetter schöneres, als im Wasser zu planschen? Nichts, genau! Zur Freude der Kinder wurde ein Planschbecken mit Badeschaum und Wasser gefüllt und kaum, dass es voll war, erfreuten sich schon die ersten Badegäste am kühlen Nass. Und weils so schön ist, sorgten die Kinder tatkräftig dafür, dass die Helfer nicht trocken blieben.

Normalerweise dient eine Wärmebildkamera den Einsätzkräften vorwiegend zum Aufspüren von Brandherden und Personen, doch für das Ferienprogramm wurde unsere Kamera etwas zweckentfremdet. Mit ihr gingen die Kinder auf eine ganz besondere Mission: In einem vernebelten Raum war ein Eis versteckt, welches nur darauf wartete, von den Kindern gefunden und verspeist zu werden. Hier waren die Kids natürlich mit großem Eifer dabei!

An diesem Tag verging die Zeit viel zu schnell und die Kinder machten sich mit einem Lächeln im Gesicht, und inzwischen auch wieder fast trocken, auf den Heimweg.

Alle hatten eine Riesengaudi und es bleibt noch eines zu sagen: Schön, dass ihr da wart!

 

Bild mit Ferienprogramm Stoppelfeldbrand loeschen

Bild mit Ferienprogramm Stoppelfeldbrand loeschen

Bild mit Ferienprogramm Stoppelfeldbrand loeschen

Bild mit Ferienprogramm Stoppelfeldbrand loeschen

 

Feuerwehrler wagten sich auf sportliches Terrain

Zum bereits 25. Mal luden die Stockschützen der DJK Langenmosen zahlreiche Vereine aus dem Gemeindegebiet zum Ortsturnier ein und selbstverständlich war auch wieder eine Mannschaft der Feuerwehr mit am Start.

In zehn spannenden Partien schossen unsere Jungs die Stöcke und konnten am Ende 4:16 Punkte vorweisen. Dank dieser erfreulichen Leistung nahmen sie im Klassement Rang neun ein und verwiesen somit den Frauenchor und den Gartenbauverein auf die Plätze.
Apropo Platzierungen: Das Jubiläumsturnier konnte der Schützenverein, dicht gefolgt von den Freien Wählern und vom Kriegerverein, für sich entscheiden.

In gemütlicher Runde ließen die Teilnehmer den Abend gemeinsam ausklingen.

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit bei Inspektionsübung

In einem dreijährigen Turnus findet für die Feuerwehren Langenmosen, Sandizell und Hörzhausen eine gemeinsame Inspektionsübung statt. Hierbei überwachen Vertreter der Kreisbrandinspektion Neuburg-Schrobenhausen den Übungsablauf und bewerten diesen. Zudem werden das Gerätehaus, die Ausrüstung sowie schriftliche Aufzeichnungen der beteiligten Feuerwehren genauer in Augenschein genommen.

Am Samstag, den 05. Mai 2018, riefen um kurz nach 17 Uhr die Sirenen der beteiligten Ortschaften die Feuerwehrleute zu den Gerätehäusern.
Die Hilfskräfte machten sich umgehend auf dem Weg zum genannten Übungsort: Die Mühle in der Hauptstraße in Hörzhausen.
Nach ihrer Ankunft bekamen die Langenmosener Feuerwehrler eine genauere Lagemeldung sowie Instruktionen vom zuständigen Einsatzleiter.
Es wurde suggeriert, dass der mehrstöckige Turm sowie das Nebengebäude der Mühle in Brand geraten seien und eine starke Rauchentwicklung, erzeugt durch Nebelmaschinen, die Sicht im Übungsobjekt enorm einschränkte. Zu allem Unglück wurden vier Personen im Bereich des Mühlenturmes vermisst.

Die Feuerwehr Hörzhausen hatte bereits Atemschutztrupps zur Personensuche ins Brandobjekt geschickt und diese erhielten nun tatkräftige Unterstützung von Langenmosener Atemschutzgeräteträgern. Stockwerk für Stockwerk suchten die Trupps das Gebäude ab und konnten Komparsen sowie Übungspuppen auffinden und den bereitstehenden Rettungskräften zur weiteren Betreuung übergeben. Bei der Durchsuchung des Gebäudes wurde ein Kanister mit ausgelaufenem Aceton gefunden und musste beseitigt werden. Auch diese Herausforderung konnten die Geräteträger einwandfrei bewältigen.

Die Feuerwehrler aus Sandizell kämpften mit mehreren Strahlrohren gegen eine weitere Ausbreitung des Brandes im Nebengebäude. Unter Beteiligung eines Langenmosener Trupps wurde das Objekt gekühlt und das fiktive Feuer gelöscht. Somit brachte man mit vereinten Kräften den Brand unter Kontrolle und konnte "Feuer aus" melden.

Ebenfalls kümmerten sich die Feuerwehren um die Wasserversorgung sowie Verkehrsabsicherung im Bereich des Übungsortes.

Nach Beendigung der Übung stellten sich die Einsatzkräfte der Kritik der Kreisbrandinspektion. Diese hatte nur wenige Kleinigkeiten zu beanstanden, die es in Zukunft zu verbessern gilt. Die Vertreter der Kreisbrandinspektion lobten das Engagement aller Beteiligten, welches zur äußerst gelungenen Übung beigetragen hatte.
Somit haben die drei Feuerwehren die Inspektionsübung mit Bravour gemeistert!
Weitere Worte zum Übungsgeschehen sowie des Dankes richteten Hörzhausens Kommandant Roman Heigl und Inge Eberle, 3. Bürgermeisterin der Stadt Schrobenhausen, an die Anwesenden.

Um die Kraftreserven für die nächste Übungs- oder Einsatztätigkeit wieder aufzufüllen, wurden alle Beteiligten zu einer stärkenden Brotzeit eingeladen.

Ein eiskaltes Wasserbad an Neujahr!

Seit geraumer Zeit sind zahlreiche Videos im Umlauf, in denen verschiedenste Vereine und Organisationen ihre Teilnahme an der sogenannten "Cold Water Challenge" dokumentieren. Bei diesem neuesten Wettbewerb müssen die Teilnehmer in ein eiskaltes Gewässer steigen, grillen und neue Gruppierungen benennen, die es einem gleichtun sollen. Bestenfalls werden Spenden für gemeinnützige Organisationen, Kindergärten oder soziale Einrichtungen gesammelt.

Nun hat dieser Trend auch die Feuerwehr Langenmosen erreicht. Unsere Kameraden aus der Nachbarortschaft Berg im Gau haben die Cold Water Challenge bereits erfolgreich gemeistert und neben zwei weiteren Wehren auch uns nominiert. Als Bedingung wurde gestellt, dass eine Spende bei Nichterfüllung der Aufgabe innerhalb von 8 Tagen fällig wird.

Da wir eine Spendenaktion für eine gute Sache halten und diese Challenge einen guten Rahmen dafür bietet, beschlossen wir, die Herausforderung anzunehmen und trotz Bestehens einen Geldbetrag an einen Förderverein weiterzugeben. Das ist doch Ehrensache für uns!
Ebenso konnten wir aufgrund der historischen Verbundenheit zu unserem Nachbardorf und insbesondere zur dortigen Feuerwehr nicht kneifen. 
Also: Challenge accepted!

So wurden am Spätnachmittag des Neujahrstages sämtliche benötigte Utensilien an den Langenmosener Ortsrand zum Launagraben geschafft.
Nachdem die Kamera in Position gebracht und der Grill mit der ersten Ladung Würstl bestückt war, stiegen einige hartgesottene Feuerwehrler ins eiskalte Nass.
Die Außentemperatur lag zwar bei etwa 6 Grad Celsius, das Wasser war aber gefühlt einige Grad kälter. Aufgeben kam nicht in Frage, also lautete Zähne zusammenbeißen die Devise!

Kommandant Erich Pradel bedankte sich bei der Feuerwehr Berg im Gau für die Nominierung, nannte noch Höhe sowie Ziel der Spende und zuletzt nominierte Vorstand Christian Wintermayr die Freiwillige Feuerwehr Mühlried, die Landjugend Langenmosen sowie die DJK Langenmosen.

Somit war die Cold Water Challenge geschafft und was vor allem zählt: Die Spende ist beim Förderverein Menschen helfen – Leben retten e.V. in guten Händen.

Hier ein paar Impressionen:

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